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Vogelgrippe: Einschränkende Massnahmen für alle Geflügelhalter

10. Januar 2023

Vogelgrippe: Einschränkende Massnahmen für alle Geflügelhalter

In den letzten zwei Jahren traten bei Wildvögeln in Europa mehr als 6'000 Fälle von Vogelgrippe auf. 2022 waren erstmals auch im Sommer mehrere Hundert wildlebende Vögel betroffen. Das Virus hat seine Eigenschaften verändert: Immer mehr Geflügel- und Vogelarten stecken sich damit an. In einer privaten Ziergeflügelhaltung im Kanton Zürich wurde am 16. November bei einem Graureiher und einem Pfau das hochpathogene Vogelgrippe-Virus H5N1 nachgewiesen. Die Gefahr ist nicht mehr nur auf Gewässer begrenzt. Das Risiko ist zurzeit besonders gross, weil Zugvögel aus Nordosteuropa zur Überwinterung hierzulande eintreffen.

Auch das Nutzgeflügel kann von diesem hochansteckenden Subtyp betroffen sein. Nach heutigem Erkenntnisstand ist es nur in äusserst seltenen Fällen und nur bei sehr engem Kontakt auf den Menschen übertragbar. Die oberste Priorität besteht darin, ein Übergreifen des Virus auf Nutzgeflügelherden zu verhindern. Dazu ist eine vermehrte Aufmerksamkeit und Mitarbeit der Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter notwendig.

Das BLV hat in Absprache mit den Kantonen entschieden, dass ab dem 28. November 2022 bis zum 15. Februar 2023 die gesamte Schweiz als Kontrollgebiet gilt. Es gelten somit schweizweit die gleichen einschränkenden Bestimmungen für die Haltung von Hausgeflügel und Schwimm- und Laufvögeln. Märkte, Ausstellungen und Ähnliches, an denen Geflügel aufgeführt wird, sind verboten.

Die konkreten Massnahmen sowie weitere Informationen zu diesem Thema entnehmen Sie bitte den nachfolgenden Dokumenten.

 

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